Inflation und Depression als Folge der Weltwirtschaftskrise haben Wörgl im Jahr
1932 angeregt, eine eigene Währung einzuführen und damit die lokale Wirtschaft anzukurbeln.
Das Bedürfnis nach Alternativen zu herrschenden Wirtschaftssystemen ist auch heute wieder spürbar. Manche setzen neuerlich auf Regionalwährungen oder Tauschringe, deren Notwendigkeit und Nutzen aber umstritten ist, andere auf die Neugestaltung der Finanzmärkte und die steuerliche Gleichbehandlung von Kapital- und Arbeitseinkommen.
Als Erinnerung an das Wörgler Experiment von 1932 veröffentlicht die WochenKlausur nun Texte renommierter Wirtschaftswissenschaftler zum sozialen Wirtschaften. Der Diskurs verläuft in Form einer Kettenreaktion, wobei Autorinnen und Autoren in systematischer Reihenfolge auf den jeweils zuvor
veröffentlichten Text reagieren. Die Texte erscheinen ebenfalls in den Online Redaktionen sowohl der österreichischen Tageszeitung Der Standard als auch der deutschen Wochenzeitung Die Zeit.
Als Tauschleistung erhalten alle an dieser Kette Beteiligten einen exklusiven Geschenkkorb mit Waren aus Wörgl - gesponsert von regionalen Wirtschaftsunternehmen
Dieses Projekt wurde ermöglicht durch die Stadtgemeinde Wörgl in Kooperation mit SPUR.